Kunst im Kino 2017

Kabarett Leipziger „Academixer“ präsentiert:

"mannomann"


Da steht er nun der arme Tor - kochend am Herd – ein Held, nicht nur im Bett – die Liebste massierend und zugleich den Kindern ein Schlaflied singend, hat er den Gewinn seiner Firma und somit auch seine Provision verdoppelt. Die Herausforderungen sind vielfältig und wollen souverän gelöst werden.
Jedoch ist er bisweilen auch irritiert von den heutigen Anforderungen, steht verwirrt abseits und fröstelt. Der Mann hat seine Rolle verloren. Alles muss er sein: einfühlsam, reflektiert, achtsam und rücksichtsvoll, gerne auch einmal schwach, doch dann wieder fordernd, selbstbewusst und donnernd wie Thor, die Familie beschützend und Feinde verjagend.
Die Zeiten, in denen er lediglich mit einem flotten „Manchmal muss ein Mann tun, was ein Mann tun muss“, herausquellendem Brusthaar und bedeutungsschwangerem Blick aus dem Haus gehen konnte, sind vorbei.
Und nun? Frauenversteher oder Alpha-Mann? Macker oder Schluffi? Der moderne Mann. Wie ist er? Wie sieht er aus? Was soll er tun? Wo kommt er her? Wo soll er hin?

Peter Treuner, Jens Eulenberger und endlich: Brian Völkner.
Drei Männer. Drei Generationen und eine Frage:
Was bedeutet Mann sein im 21. Jahrhundert?

Freitag, 13. Oktober 2017 um 20:00 Uhr im Kino Astoria



Das SCHWARZE GRÜTZE Kult-Weihnachtsprogramm

„Endstation Pfanne was bleibt ist eine Gänsehaut"


Alle Jahre wieder servieren die beiden Herren der Schwarzen Grütze ihren ganz
speziellen schwarzhumorigen Liederpunsch. Ganz ohne weihnachtlichen Kitsch,
ganz ohne süßlichen Zuckerguss machen Stefan Klucke und Dirk Pursche das,
was sie am besten können: Sie erzählen bitterböse und zum Schreien komische
Geschichten rund um das Fest. Als Bühnenbild dient ihnen ein Haus, dessen Fenster
sich wie beim Adventskalender öffnen lassen. Und mit jedem geöffneten Fenster
öffnet sich der Blick auf eine neue skurrile Situation, einen neuen bitterkomischen
Abgrund.
Das Programm „Endstation Pfanne,
was bleibt ist eine Gänsehaut“ ändert sich
von Jahr zu Jahr nur geringfügig, der Torso
bleibt stets gleich. Und wenn schon die Kinder der
Gäste anrührend mitsingen:
„Ich habe einen Weihnachtsmann
erschossen…“, dann kann man das
durchaus als Kult bezeichnen.

Freitag, 01. Dezember 2017 um 20:00 Uhr im Kino Astoria